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Gemeinsam unterwegs: Die Klassen 10b und 10c im Allgäu
Abschlussklasse - das bedeutet nicht nur Prüfungsstress und Fragen nach dem „Was kommt nach der Schule?“, sondern auch Abschlussfahrt: Und so ging es für die Lerngruppen 10b und 10c im Juni 2026 nach Maierhöfen ins Allgäu. Ein erster Programmpunkt war auf der Hinfahrt in Isny. Die süße kleine Innenstadt fand angesichts der Hitze aber kaum Anklang, das Kneippbecken am Kurhaus war da deutlich attraktiver. Wichtig war der Stopp aber auch für die weitere Planung, denn die Gruppe war in Bungalows mit Selbstversorgung untergebracht, und so stand hier auch der Einkauf für die folgenden zwei Tage auf dem Programm. Terrassen und Balkone waren schnell in Beschlag genommen, Sportmöglichkeiten und das Hallenbad auf dem Gelände waren schnell in Nutzung. Der Abend klang dann beim gemeinsamen Grillen aus. Am zweiten Tag ging es dann nach München. Nachdem im Sea Life Center allerlei wasserbewohnendes Getier bewundert und Haieier befühlt wurden, war die Münchner Innenstadt dann das weitere Ziel. Am Abend war dann das Kochen der Hauptprogrammpunkt, beim Gang vorbei an den Bungalows stieg allen dann der Duft von Burgern, Käsespätzle und Rührei in die Nase - dass Mengenkalkulation im Vorfeld nicht bei allen Lernenden auf dem Plan stand, war dann vor allem beim Packen am nächsten Morgen festzustellen - teilweise waren die Tüten, die in Esslingen wieder ausgeladen wurden, fast so voll wie die, die tags zuvor am Supermarkt eingeladen wurden. Wenig überraschend war es im Bus auf der Heimfahrt am dritten Tag dann relativ still - es waren wirklich „heiße“ Tage kurz vor Ende der gemeinsamen Schulzeit!
Text: Andreas Schäfer
Deutsch-tschechische Begegnung an der Schule Innenstadt
Vom 20. bis 21. April 2026 durften wir an der Gemeinschaftsschule Innenstadt Esslingen besonderen Besuch begrüßen: Elf Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums aus der tschechischen Stadt Sulice reisten gemeinsam mit ihren beiden Lehrerinnen zu einem deutsch-tschechischen Begegnungsprojekt nach Esslingen. Auf deutscher Seite nahmen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 teil.
Zum Auftakt hospitierten die tschechischen Schülerinnen und Schüler am Montag zunächst bei uns im Unterricht und erhielten so einen direkten Einblick in den Schulalltag an der GMS Innenstadt Esslingen. Anschließend stand das gegenseitige Kennenlernen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg im Mittelpunkt. Bei einer englischsprachigen Stadtführung durch Esslingen erhielten die Gäste einen Einblick in die Geschichte und Besonderheiten unserer Stadt. Dabei wurde deutlich, wie wertvoll gemeinsame Erlebnisse außerhalb des Klassenzimmers für interkulturelles Lernen sein können: Die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Englischkenntnisse praktisch anwenden und miteinander ins Gespräch kommen.
Ein weiterer Programmpunkt führte die deutsch-tschechische Gruppe auf die Esslinger Burg. Dort standen kooperative Spiele in gemischten Gruppen auf dem Programm. Durch Aufgaben, die nur gemeinsam gelöst werden konnten, wurden Kommunikation und Teamfähigkeit gestärkt. Gerade in internationalen Begegnungen zeigt sich dabei, dass Verständigung nicht nur über Sprache, sondern auch über gemeinsames Handeln entsteht.
Besonders eindrücklich war der gemeinsame Ausflug zu den Uracher Wasserfällen. Verbunden mit einer kleinen Wanderung zur Ruine Hohenurach bot dieser Tag viel Gelegenheit, miteinander Zeit zu verbringen und die Umgebung der Schwäbischen Alb kennenzulernen. Beim gemeinsamen Grillen kamen konnten die Schülerinnen und Schüler die Kontakte vertiefen, die während der vorherigen Programmpunkte entstanden waren.
Das Begegnungsprojekt leistete damit einen wichtigen Beitrag zur schulischen Bildungsarbeit: Es förderte Offenheit, interkulturelle Kompetenz, sprachliche Handlungssicherheit und die Bereitschaft, sich auf neue Menschen und Perspektiven einzulassen. Solche Projekte zeigen, wie Schule über den Unterricht hinaus wirken kann: Als Ort der Begegnung und des gemeinsamen Lernens.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gästen aus Sulice für den Besuch und die bereichernden gemeinsamen Tage. Ebenso danken wir allen Beteiligten, die zur Organisation und Durchführung dieses Projekts beigetragen haben.
Text: Bianca Heppner